Kategorie: keine

um uncatogrized loszuwerden

sommerloch im käsblättsche

es musste ja so kommen, parkplätze auf dem deponiehügel und photovoltaik auf landwirtschaftlich nutzbaren flächen retten uns vor dem klimawandel. die haben den schuss immernoch nicht gehört. und die ewig gleiche provinzpolitikerforderung nach einem s-bahn-anschluss der kleinstadt, äh, mittelzentrum. von leuten, die nie die öffies benutzen.

updates svv vom 18.7.2022

parlaments-tv

heißt jetzt live streaming und kostet nur noch 1.000 oios pro sitzung.

fdp-lidl-abbiegespur

Häufig bilden sich lange Rückstaus. In besonderer Weise davon betroffen sind Verkehrsteilnehmer, die aus südlicher Richtung eintreffen und sich in das östliche Gewerbegebiet begeben möchten. Bisweilen stockt der Verkehr bereits auf der Höhe der Bahnunterführung.

bei der arroganz und ignoranz, mit der unter straßenverkehr und verkehrsteilnehmer ausschließlich kfz-verkehr gemeint ist, könnte ich im strahl kotzen. das hätte ich am liebsten gesagt, ich habs etwas höflicher formuliert.

in seiner „replik“ auf meine „polemik“ bringt bb (höchstwahrscheinlich unbeabsichtigt) einen aspekt genau auf den punkt: für die verkehrswende ist die antriebstechnik ein ganz untergeordneter punkt. oder als grüner gesagt: welche sorte autos die straßen und innenstädte verstopfen ist grad egal. back to the 90s, damals wars der katalysator, der die welt retten sollte, heute sinds die e-autos.

aus einem leserbrief (nicht von mir) zum ursprünglichen antrag:

Um es dem Autoverkehr bequemer zu machen, soll auch hier erneut Fläche versiegelt werden, sollen Steuergelder ausgegeben werden, und nur deshalb, damit einige wenige Autos ein paar Minuten schneller abbiegen können und der Rückstau um 5 m kürzer wird?
Der Fußweg, der an der Straße entlang führt, wird rege frequentiert […] Menschen, die ein oft Auto gar nicht nutzen und auf diesen Weg angewiesen sind, um zu den Einkaufsmärkten zu gelangen. Soll ein solcher sicherer Fußweg jetzt eingeschränkt werden? Werden wieder einmal die schwächsten Verkehrsteilnehmer benachteiligt? […] Gedanken darüber machen, wie RadfahreInnen diese Strecke nutzen können, denn einen direkten Radweg zu den Einkaufsmärkten gibt es nicht, sie werden auf dem Fußweg nur geduldet.
Es gibt in Dieburg viele Menschen, die gern das Rad nutzen oder zu Fuß gehen. Auch diese Bürger haben das Recht, bei der Verkehrspolitik berücksichtigt zu werden.

dann war da noch

der ebay-antrag von X, achnee, das war was anderes. jetzt wars ein dringlichkeitsschaufensterantrag die verwaltung zu beauftragen, wasser zu sparen. oder so. ich hab mich aus atmosphärischen gründen enthalten.

eine ausgewanderte ehemalige dieburgerin

„ParlamentsTV“ – gehts noch?

wofür die cfu 20.000 oios im jahr verballern möchte kann man hier nachlesen. das alles ohne ausschreibung und ohne nachdenken über unterschiedliche konzepte. sieben stadtverordnete haben dagegen gestimmt, die 5 anwesenden grünen und je einer von spd und uwd.

das muss man sich mal vorstellen!

es war einmal – der dieburger anzünder

äh, anzeiger. ok, online gabs ihn sowieso nicht und die papierausgabe gehört jetzt dem darmecho.

update mai 2022: da muss ich mich doch korrigieren, es gibt jetzt eine elektrische e-book-artige ausgabe des dieburger anzünders, äh, anzeigers für 12 oios im monat.

(rad)verkehr – blicke übern tellerrand

planung von radverkehrsanlagen

eigentlich unvorstellbar was man heutzutage noch bei neuen baugebieten und straßenbaumaßnahmen für einen groben unfug planen kann.

beispiele

münster

groß-umstadt. nur noch bekloppt.

richen. s. groß-umstadt

rossdorf. da ist hopfen und malz verloren.

oder doch nicht?

bekloppt gewesen in seligenstadt. man hat wohl irgendwie gemerkt, wie bekloppt das war und hat Vz240 weg gemacht und die breite trennlinie auf der fahrbahn unterbrochen

in den anderen drei oder vier kreiseln in der würzburger straße wird der radverkehr direkt auf der fahrbahn durch den kreisel geführt

bekloppt; radverkehrsförderung nach zimmner art. oder konnten sie sich nicht gegen den halbgott in blau durchsetzen?

aber immerhin gibts jetzt einen gut ausgebauten geh- und radweg entlang der darmstädter straße

was woanders geht

beispiele

in dem fall in seligenstadt im nachbarlandkreis: drei zebrastreifen hintereinander auf einer strecke von 70 metern.

abstand zwischen 1. und 2. zebrastreifen: 27 m, zwischen 2. u. 3.: 43 m

in dieburg am römerhallenkreisel geht das angeblich nicht. ok, ist ja keine schule nebendran, nur ein schulweg.

hinter der windschutzscheibe – die neue kooperation

straßenverkehr ist immer nur autoverkehr; fußgänger und radfahrer kommen bei denen nicht vor, die kennen noch nicht mal die StVO! ok, auch von der spd haben welche zugestimmt, eine rechtsabbiegerspur zum lidl zu bauen. vollhorste!

parkplätze for klimaschutz

oder: stadtplanung by excel. benchmarking und was es alles an management bullshit gibt.

ok, es geht um park & ride – parkplätze, 200 stück an der zahl, auf dem dieburger monte bauschutt. das projekt der cfu und dessen begründung steckt voller ungereimtheiten. von den kosten reden sie nicht, wo doch sonst, wenns um rad- oder fußverkehr geht, mister X jeder euro zuviel ist.

ein beispiel: der koch, der das angerührt hat, sprach von einer besetzung der pendler-pkws von 1,5 personen/pkw. entweder hat er keine ahnung oder ihm war die zahl, die bei einem realistischen ansatz rauskommt, selber etwas unheimlich.

klimaschutzmanager kaltgestellt?

wenn man dem darmecho von heute glauben darf beabsichtigt die neue mehrheit von cdu, uwd und fdp in der stadtverordnetenversammlung den bisherigen ausschuss für infrastruktur und umwelt aufzuteilen in einen für bauen und infrastruktur und einen für klimaschutz und mobilität. ich glaube schon, dass die dieburger konservativen ein bisschen doof sind (unterstelle keine absicht, wenn dummheit als erklärung ausreicht), aber das ist doch absicht: im klimaausschuss sich ums stadtradeln kümmern, Schröder hätte es gedöns genannt, damit die testosteronamöben sich im bauausschuss nicht um den klimaschutz kümmern müssen. wer von „alternativen energieformen“ faselt zeigt, dass er keine ahnung hat.

„verschlankung der verwaltung“, das neoliberale credo zum kaputtsparen.

mit den fingern scheint sich der bildhauer vertan zu haben.

dummheit, nicht zugehört oder absicht?

der dieburger anzünder, äh, anzeiger schreibt zur abstimmung in der stadtverordnetenversammlung über das finanzamt auf dem postgelände, dass die grünen sich enthalten hätten. von den fünf anwesenden grünen stadtverordneten haben drei dagegen gestimmt und zwei sich enthalten. bei diesem revolverblatt unterstelle ich absicht.